So das neue Jahr hat begonnen und ich kam noch nicht dazu mein Fazit zum letzten zu schreiben. Dieses soll jetzt nachgeholt werden.
Nun wo fange ich an. Ein Projekt zu starten, ohne zu wissen auf was man sich eigentlich einlässt ist schon mutig. Das aber so viele Faktoren zum Erfolg eines Projektes beitragen, damit habe ich nicht gerechnet. Da ist zum einen das Leben selbst. Umstände, Arbeit und Familie unterliegt einem ständigen Wandel. Damit muss man eigentlich rechnen. Hab ich aber natürlich nicht. Ich war der Meinung, dass alles so weiter läuft wie ich es mir vorstellte. Doch leider kam es anders. Das sieht man auch am Verlauf der Beiträge. Am Anfang war die Möglichkeit jede Woche ein neues Bild zu erstellen und zu präsentieren mehr gegeben als gegen Ende des Jahres. Doch woran liegt es? Ist es immer die Zeit? Sind es immer die Umstände die einem einen Strich durch die Rechnung machen? Oder ist es mangelnder Ehrgeiz oder mangelnde Selbstdisziplin?
Ich denke in meinem Fall beides ein wenig. Ich versuche die Dinge, die ich mache schon immer bestmöglich umzusetzen. Aber ich habe leider auch kein Problem damit, einfach mal nix zu tun. Das war auch phasenweise beim Projekt der Fall. Da kamen andere Einflüsse von Außen und ich hatte einfach keine Lust an dem Tag raus zu gehen. Überhaupt bin ich gerne ein schön Wetter Fotograf. Dieses kontrastlose Wetter, aus dem einige Leute dann noch super Bilder zaubern, ist mir irgendwie feindlich gesonnen. Es soll auch keine Entschuldigung sein für das Nichtstun, aber es bringt einfach nicht die gewünschten Ergebnisse. Und Martin Krolop sagte mal (frei rezetiert) in einem Beitrag, dass es nicht darauf ankommt, wie andere das Bild finden, sondern wie du es selbst gut findest. Und daran halte ich mich gerne. Meine Bilder sollen mir ja am ehesten gefallen. Solange es kein Geld dafür gibt
Nun wie sieht das Fazit nun aus? Ich denke jeder Fotograf, der ein Projekt startet, verdient größten Respekt. Sich auf all diese Risiken einzulassen, ohne zu wissen ob es auch funktioniert ist ein Abenteuer. Es bringt eine gewisse Spannung in die Sache und fordert das ganze Können. Aber ich denke für mich, dass ich meine Projekte in Zukunft ein wenig kleiner gestalten werde. Nicht auf ein ganzes Jahr gemünzt oder gar auf einen Monat mit jedem Tag. Ich habe dieses Jahr noch ein paar Dinge vor und hoffe, damit den ein oder anderen und mich selbst zufrieden zu machen. Lob ist doch immer noch die schönste Anerkennung.