Als ich anfing, mich für die Erstellung von HDR Bildern (High Dynamic Range=Hoher Kontrastumfang) zu interessieren, kaufte ich mir das Buch “HDR-Fotografie” von Jürgen Held. Habe ich auch schon hier rezensiert. Darin wurden verschiedene Softwarelösungen vorgestellt. Mir gefiel Photomatix am besten von allen und war auch preislich recht erschwinglich. Was mich allerdings von Anfang an ein wenig störte, war die Tatsache, dass ich kein Plugin für Aperture mitgeliefert bekam sondern nur eines für Lightroom. Lightroom benutze ich nicht und so musste ich immer den Umweg über das exportieren der Bilder gehen um ein HDR zu erstellen. Oder ich habe die Bilddaten alle gleich in einem separaten Ordner gespeichert und von dort direkt bearbeitet und dann ins Aperture importiert, wenn sie fertig waren. Alles in allem ein sehr umständlicher Weg, der mir auch nicht sehr viel Spaß machte.
Mit um so größerem Interesse verfolgte ich die Ankündigung von Nik Software eine integrierte Lösung anbieten zu wollen, die man wie alle anderen Softwarelösungen direkt in Aperture, Photoshop und Lightroom verwenden konnte. Ich lass also die Details auf der Nik Seite durch und wurde immer mehr davon überzeugt, dass es meine Software sein würde um endlich die perfekte Integration zu schaffen. Letzte Zweifel wurden dann auf der Photokina ausgeräumt, wo ich einer Demonstration und Diskussion beiwohnen durfte. Am Erscheinungstag habe ich mir die Software dann auch gleich als Demo runtergeladen und einem ersten Test unterzogen. Danach stand fest: Die muss es sein!
Also habe ich das Geld zusammen gekratzt und mir eine Lizenz bestellt. Und was soll ich sagen? Bis heute habe ich es nicht bereut. Um noch mehr über die Möglichkeiten zu erfahren, habe ich auch noch an einem Webinar von Nik teilgenommen, welches noch ein paar tiefere Details bieten konnte und mich so noch einen weiteren Schritt Richtung super HDR brachte. Mit meinem Projekt in diesem Jahr, möchte ich diese Fähigkeiten noch vertiefen und weiter ausbauen.
Eines der schlagenden Argumente ist einfach die Integration in andere Software. Darauf sollte man für einen einfachen und schnellen Workflow (Arbeitsablauf) einfach achten. Das die Software das doppelte Kostet, zahlt sich schon nach wenigen Bildern aus, wenn man nicht immer in Ordnern suchen muss oder umständlich die Daten exportiert.
Hier noch die Links bei Amazon zu HDR Efex Pro und Photomatix: