Taschenlampe

Taschenlampe

Ich denke jeder kennt das Problem, wenn er der Nachts mal unterwegs ist um ein paar schöne Nachtaufnahmen zu machen. Man schleppt sein Equipment mit und möchte da eigentlich auch alles dabei haben. Man weiss ja nie was man genau braucht. Aber was machen, wenn keine Straßenlaterne etc. zur Verfügung steht? Ganz klar. Da muss eine Taschenlampe her. So auch mein Gedanke. Meine alte Maglite bietet nicht viel mehr Lichtstärke als eine brennende Kerze. Das macht einfach keine Spaß. Also habe ich mich bei Amazon umgeschaut und mir überlegt, was soll es für eine Taschenlampe sein. Ich schwankte ein wenig zwischen der Zweibrüder LED Lenser M5 oder der Fenix LD10. Am Ende habe ich mich für die Fenix LD10 entschieden und möchte hier jetzt kurz meine Erfahrungen mit der Taschenlampe schildern.

1. Lieferumfang

Die LD10 kommt in einem kleinen orangenen Karton, welcher neben der Taschenlampe selbst auch noch eine Batterie AA und das Zubehör enthält. Zubehör ist in diesem Fall eine Tasche aus Nylon, zwei Ersatzdichtungen, ein Ersatzgummi für den Knopf, einen montierten Halteklipp, eine Handschlaufe und eine kurze Anleitung, allerdings auf Englisch.

Lieferumfang LD10

Lieferumfang LD10

2. Funktionen

Die heutigen Taschenlampen sind ja nicht mehr zu vergleichen mit denen, die wir noch vor Jahren gekauft und genutzt haben. Allem voran wurde die klassische Glüchbirne von der LED-Birne abgelöst. Die Vorteile liegen auf der Hand. Ewig lange Lebensdauer und eine höhere Helligkeit bei geringerem Stromverbrauch. Die LD10 begnügt sich mit einer AA Mignon Batterie und soll bei 3 Watt Leistung bzw. 137 Lumen Lichtstärke eine Brenndauer von über 30 Stunden  haben. Diese dauer habe ich nicht selbst getestet aber bis jetzt hält sie sich tapfer. Die weitere Neuerung bei den LED Lampen sind die verschiedenen Modis, die auch die LD10 beherscht.

Es gibt an ihr zwei Stellen wo man was einstellen kann. Einmal der Druckknopf am Ende der Lampe, der zum An-Ausschalten dient und die Funktion wechselt und zum anderen kann man sie in der Mitte drehen, wodurch man von einem Funktionsfeld zum anderen wechselt. Doch dazu gleich mehr.

Ansicht Druckknopf

Ansicht Druckknopf

Der Knopf auf der Rückseite hat zwei Möglichkeiten betätigt zu werden. Einmal fest drücken zum Ein- bzw. Ausschalten und zum anderen ein leichtes antippen, womit man durch die verschiedenen Modis schalten kann, wenn die Lampe brennt.

Ist die Drehposition ganz rechts, gibt es zwei Modis, Licht an Hell und wenn man den Knopf leicht drückt, wird das Stroboskoplicht aktiviert. Wozu es sein soll, hat sich mir noch nicht so ganz erschlossen. Dreht man das Gehäuse leicht nach links, aktiviert man den zweiten Modus mit den Funktionen Licht an schwach, mittel, stark und SOS. Für Leute, die vielleicht mal in Not geraten sicher eine vielleicht lebensrettende Funktion. Für alle anderen eher zu vernachlässigen. Interessant sind aber die drei Stufen der Helligkeit. Auf den Bildern kann man es zwar sehen, ist aber nicht so beeindruckend wie in Wirklichkeit. Die schwächste Stufe reicht aus, um alles im näheren Umfeld ohne blenden darzustellen. Mit den beiden anderen Modis kann man dann auch schon in die Ferne leuchten und einiges erkennen. Eine Fokusverstellung bietet die Lampe nicht. Durch die Konstruktion des Reflektors, ist sie aber immer zentral ausgerichtet.

Lichtstufe 1

Lichtstufe 1

Lichtstufe 2

Lichtstufe 2

Lichtstufe 3

Lichtstufe 3

Was gibt es noch zu den Funktionen zu sagen? Nun was ich ganz gut finde, ist die Tatsache, dass die Lampe in der Mitte die Form einer Mutter hat. Dadurch wird garantiert, dass sie auf Flächen nicht wegrollt. Was ganz nützlich sein kann, wenn man sie mal irgendwo ablegt. Weiter hat sie am Ende zwei kleine Langlöcher, an welchen man die Lampe entweder mit der Handschlaufe anbinden kann oder aber sie an einem Lanyard befestigen kann und sie so immer um den Hals hat. Bei einem Gewicht von 54 Gramm bekommt man da auch keinen steifen Nacken. Der montierte Klipp kann mit etwas Kraft einfach abgezogen werden, wenn man ihn nicht benötigen sollte.

Seitenansicht

Ansicht Seite

Ansicht Front

Frontansicht

Das aufgeraute Aluminium gibt der Lampe auch in feuchten Situationen einen guten Halt. Das ganze Gehäuse ist nach IPX-8 Standard wasserdicht. Dieser Standard bietet dauerhaften Schutz bei Untertauchen. Ob sie damit zum Tauchen geeignet ist bezweifel ich allerdings.

Zu erwähnen ist auch noch das Nylonhoster, welches drei Funktionen der Befestigung bietet. Einmal eine Plastikschlaufe, wo man einen Karabiner etc. befestigen kann, dann einen Klettverschluss zum befestigen am Gürtel und eine Schlaufe, wo man den Gürtel fest durch ziehen kann, ohne dass die Gefahr des Verlustet durch öffenen des Klett besteht. Also auch da für jede Situation die richtige Befestigung.

3. Fazit

Ob es die richtige Lampe ist, muss natürlich jeder für sich entscheiden. Ich mag allerdings die Funktionen, die man geliefert bekommt und das wirklich handliche Format. Der Größenvergleich zeigt, dass diese Lampe wirklich überall reinpasst und immer dabei sein kann, wo man mal Licht braucht.

Größenvergleich

Größenvergleich

Die Werte überzeugen genauso, wie die tadellose Verarbeitung. Das mitgelieferte Zubehör ist nützlich und man braucht sich mit den Ersatzteilen erstmal keine Gedanken über die Beschaffung selbiger machen. Ich würde die Lampe wieder kaufen und werde sie hoffentlich noch lange nutzen.

Hier noch ein paar technische Angaben aus der Anleitung frei übersetzt:

  • Cree XP-G LED (R4) mit 50.000 Std. Lebensdauer
  • Zwei Modis (6 Varianten)
  • Allgemeiner Mode: 9 Lumen (34 Std.), 50 Lumen (6 Std.), 105 Lumen (2.2 Std.), SOS
  • Turbo Mode: 132 Lumen (1,5 Std.), Stroboskop
  • Digital gesteuerte Energie sorgt für konstante Helligkeit
  • Eine 1,5V AA (Ni-MH, Alkalien) Batterie
  • Länge 100mm Durchmesser 21,5mm
  • Aus Flugzeugaluminium hergestellt
  • 54 Gramm leicht
  • Wasser geschützt nach IPX-8 Standard
  • Anti Roll und Rutschresitentes Gehäusedesign

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